Jung-Schützengilde  Nieheimer Stadtwappen

Jungschützen wollen große Zeltfeste feiern

Wir wollen im 775. Jubiläumsjahr der Stadt Nieheim neue Wege beschreiten und zur traditionellen Feier im Festzelt zurückkehren“, beschreibt der 1. Oberst der Jung-Schützengilde Nieheim, Tobias Drewes, die gravierendste Änderung im Ablauf des in der Zeit vom 30. Juni bis 02. Juli 2018 gefeierten Jungschützenfestes.

Es wird zugleich als Stadtschützenfest gefeiert und ist somit Treffpunkt für mehrere tausend Schützen beiderlei Geschlechts. Für die Bewirtung haben die Jungschützen den Festveranstalter Meilenbrock verpflichtet. Dieser wird auch am 28. April zum Königsschießen und zum Stadtkönigsball am 15. September ein geeignetes Zelt aufbauen. Abweichend von der bisherigen Regelung, Flaschenbier anzubieten, wird an allen Tagen frisch gezapftes Pils vom Fass ausgeschenkt. Das Königsschießen selbst soll in der alten Grundschule stattfinden. Aufgestellt werden die Zelte jeweils auf dem Platz vor der Stadthalle, auf dem auch das Zelt bei den Gewerbeschauen und bei den Holztagen steht. In unmittelbarer Nähe wird ein Toilettenwagen stehen. Das Schützenfrühstück wird, wie gehabt, von den Familien der Offiziere und Rottmeister angerichtet und serviert.

Vorstand und Festwirt Elmar Meilenbrock freuen sich auf der Jung-Schützenfest 2018
Wir machen da was von“, sagen
(v. l.) Adjutant Andreas Hansmann, 2. Oberst Dennis Krücke, Festwirt Elmar Meilenbrock und 1. Oberst Tobias Drewes auf dem künftigen Festplatz stehend.

Weihe des Gefallenenehrenmals

In einem besonderen Festakt soll am Schützenfestmontag das umgestaltete Ehrenmal für die Toten des 1. Weltkriegs und das noch zu errichtende Denkmal für die Opfer des 2. Weltkriegs eingeweiht werden. „Es wird nach dem ökumenischen Schützengottesdienst eine Zeremonie mit den Vertretern beider christlichen Kirchen geben“, so die Ankündigung des 2. Oberst Dennis Krücke. Bezüglich der Platznutzung verweist Adjutant Andreas Hansmann auf die erfolgreich verlaufenen Absprachen mit der Stadt Nieheim. Bezüglich der besonderen Aktivitäten zum Stadtjubiläum stehen die Jungschützen noch in Verhandlungen mit dem Festkomitee. „Wir sind ganz sicher, dass es ein großes, ein gutes und ein schönes Fest werden wird“, ist sich Oberst Drewes mit Veranstalter Elmar Meilenbrock einig. Dabei setzt Meilenbrock insbesondere auf das Flair, das ein 700 Personen-Zelt bei sommerlichen Temperaturen bietet.

Text und Foto:
© Neue Westfälische - Josef Köhne

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